Frank Geyer Kaminbaumeister
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Bauarten - Frank Geyer Kaminbaumeister

Warmluftkamin

Warmluftkamin

Durch einen Warmluftkamin kann deutlich mehr Heizleistung aufgrund des verschließbaren Feuerraums erzielt werden, als mit einem herkömmlichen Kamin.

Auch ein bereits vorhandener offener Kamin kann mittels einer nachträglich eingefügten Warmluftkassette problemlos umgebaut werden. Durch diese Sanierung wird aus einem schwach wirkenden Strahlungskamin eine Kombination aus Strahlungs- und Konvektionsaggregat (ähnlich einem Warmluftkachelofen).

Solche Heizeinsätze erbringen einen erstaunlich hohen Wirkungsgrad und können insbesondere in der Übergangszeit, als auch bei Ausfall der Heizung, für eine effiziente Energieversorgung dienen.

Offener Kamin

Offener Kamin

Grundsätzlich benötigt der offene Kamin einen eigenen Schornsteinzug, an dem keine andere Heizanlagen angeschlossen werden dürfen. Auch für ausreichende Frischluftzufuhr von außen muss gesorgt werden.

Trotz seines geringen Heizwirkungsgrad, ist der Kamin noch die ursprünglichste Form des Feuers. Zur Abhilfe von ungenügender Heizleistung siehe unter Warmluftheizkamin.

Kaminofen

Kaminofen

Meist aus metallischen Werkstoffen gefertigte, werkseitige anschlußfertige Feuerstätte mit Flachfeuerung. Sie arbeiten überwiegend nach dem Konvektionsprinzip und erreichen bei sachgemäßer Benutzung einen Wirkungsgrad zwischen 65 und 75 Prozent. Besonders sinnvoll, wenn man keine gravierenden Veränderungen in der Wohnung bzw. Haus vornehmen möchte.

Im Gegensatz zum Warmluftkachelofen ist der Kaminofen nur eine Einzelraumheizung.

Besonders die schnelle Aufbauzeit und Inbetriebnahme (von etwa 3 bis 5 Stunden) und der kostengünstige Preis stellt eine Alternative zum herkömmlichen Ofen dar.

Grundofen

Grundofen

Die Urform des Kachelofens. Feuerraum und Heizgaszüge werden bei dieser Ofenart aus sehr speicherfähigem Material (Schamotte) gebaut, somit gibt er den überwiegenden Teil seiner Wärme als Strahlungswärme ab.

Der Grundofen benötigt eine längere Aufheizphase, er kann aber dadurch die Wärme über einen sehr langen Zeitraum speichern.

Als Besonderheit kann die hervorragende Verträglichkeit für Allergiker benannt werden, da hierbei kaum Luft umgewälzt und im Gegensatz zu Heizkörpern somit keinerlei Staub aufgewirbelt wird.

Gaskamin

Gaskamin

Ein Gaskamin mit einem geschlossenen Verbrennungssystem ist hinsichtlich seiner Umgebung - des Zimmers, in dem er aufgestellt ist - luftdicht abgeschlossen. Die Frischluft wird direkt von außen angesaugt und die Abgase werden unmittelbar ins Freie abgeführt. Dies erfolgt durch ein Doppelrohr zum Dach oder Giebel, wozu keine zusätzlichen baulichen Eingriffe erforderlich sind.

Das System wurde entwickelt, um Kamine Raumluftunabhängig arbeiten zu lassen. Dadurch kann der Kamin an so gut wie jeder Wand aufgestellt werden. Angenehm ist außerdem, dass die Installation schnell und einfach auszuführen ist und dass die Kamine einen ausgezeichneten Wirkungsgrad haben.

Sie sind freistehend oder als Einbaukamin erhältlich und mit einer Glasfront versehen. Innerhalb weniger Minuten brennt der Kamin mit schönen, naturgetreuen gelben Flammen. Die Verbrennung ist aufgrund der faserfreien Imitatholzscheite sauber. Da das System ohne Ventilatoren auskommt, gibt es keine störenden Geräusche.

Kesseltechnik

Kesseltechnik

Bei der Verbrennung von Holz entstehen Heizgase mit einem Temperaturniveau zwischen 600 und 900 Grad Celsius. Die Heizgase strömen durch ein metallisches Rohrbündel einen so genannten Wasserwärmetauscher der sich im Kesselkörper befindet. Dessen wassergekühlte, wärmedurchlässigen Wände entziehen den Heizgasen die Wärme und kühlen diese ab. Aber nicht nur die Heizgase auch der heiße Brennraum kann zur Heizwassererwärmung beitragen.

Um den Heizwasseranteil weiter zu steigern, wird der schamottierte Brennraum häufig mit einem Kesselkörper ummantelt. Der Schamottebrennraum erwärmt die Wände des Kesselkörpers und das darin befindliche Wasser. Kesselkörper und Wasserwärmetauscher bilden eine Baueinheit in der sich Heizwasser befindet.

Durch beide Prozesse des Wärmeübergangs heizt sich das Wasser auf 70 bis 80 Grad Celsius auf, wird in einem Pufferspeicher gesammelt und erwärmt bei Bedarf Heizkörper, sowie Fussboden- und Wandflächenheizungen. Mit dem restlichen Anteil der Heizgase wird zum Beispiel eine Kachelwand erwärmt und sorgt für angenehme Strahlungswärme im Wohnraum.

Warmluftkachelofen

Warmluftkachelofen

Die kalte Raumluft wird von unten her über eine Öffnung angesaugt und strömt am Heizeinsatz entlang. Die Warmluft tritt über Luftgitter und Schächte wieder aus.

Zusätzlich zur Luftzirkulation wird Wärme als angenehm milde Strahlungswärme über den Kachelmantel abgegeben. Die Ofenkacheln dienen somit der Langzeitspeicherung der Wärme.

Herde

Herde

Kochen, Braten und Backen - Wärme für die Küche und auf Wunsch Zentralheizung. Das ist die funktionellste Nutzungsvariante für das Holzfeuer. In dieser Form wird es bereits seit vielen Jahrzehnten als Heizungsherd angeboten.

Diese Technik wurde für die heutigen Bedürfnisse "neu erfunden" oder zumindest zeitgemäß optimiert.